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Publiziert am von Martial | Kommentare deaktiviert für Wilkommen im Journal

Konzert in Paris von Philippe Jordan

Gala-Abend an der Pariser Opéra Bastille

Neulich sah ich mir am Fernsehen zufällig dieses Konzert an, das bereits am 24.12.16. auf Arte ausgestrahlt wurde. 
 
Dabei entdeckte ich den schweizer Dirigenten Philippe Jordan, der seit 2009-10 musikalischer Direktor der Opéra National de Paris ist. Ab 2006-07 übernahm er übrigens den Posten des Ersten Gastdirigenten an der Berliner Staatsoper Unter den Linden. Seit Herbst 2014 ist er aber nunmehr Chefdirigent der Wiener Symphoniker. Im Juli 2017 wurde bekanntgegeben, daß er am 1. September 2020 Musikdirektor der Wiener Staatsoper werden soll.
 
Auf dem festlichen Programm standen ausgewählte Arien von Verdi, Bellini, Puccini und Bizet. Sänger waren Sondra Radvanovsky, Anita Rachvelishvili, beide aus Georgien, und Aleksandrs Antoņenko aus Lettland.
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1.  Verdi ‚La forza del destino‘

2.  Puccini ‚Tosca : E lucevan le stelle‘  10:00

3.  Puccini ‚Tosca : Vissi d’arte‘  15:08

4.  Saint-Saens ‚Samson et Dalila : Amour viens aider‘  20:00

5.  Verdi ‚Il Trovatore : Coro deli zingari‘   24:55

6.  Bizet ‚Carmen : L’amour est‘   28:30

7.  Saint-Saens ‚Samson et Dalili : Mon coeur‘  33:30

8.  Verdi ‚Aida : O patria mia‘  40:00

9.  Verdi ‚Nabucco : Va pensiero‘  48:00

10. Bellini ‚Norma : Casta diva‘  53:30

11. Verdi ‚La Traviata : Brindisi‘  1:02:50

12. Encore Brindisi   1:11:50

 

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Verkehrsunfall


Am 03.10.17 (Feiertag) hatte ich mit meinem Fahrrad einen Unfall.

Nach meiner Kinderbetreuung am Tag der deutschen Einheit bin ich mit dem Fahrrad auf den Rückweg aus dem Spielplatz von Mainz-Kastel von einem Auto aus Darmstadt an der Mainzer Straße in Wiesbaden angefahren worden. Neben unterschiedlichen Verletzungen sind sämtliche Rippen beiderseits gebrochen. Infolge 3 stündiger komplizierten Operation am rechten Ellbogen lag ich dann noch eine Woche in der Horst-Schmidt-Klinik. Am linken Ellbogen war ich schon mal operiert, nach dem Unfall am Spielplatz meiner Nachbarschaft vor ein paar Jahren.

Der Fahrer war ein junger Syrer, der mir bei der Ausfahrt des Parkplatzes  der Firma McFit den Weg abschnitt und mich beim Abbiegen zum Sturz auf die Straße brachte. Ich befand mich dann 10 Minuten mit meinem Rucksack voller Spielzeuge ganz unter dem Fahrzeug, das am Ende offensichtlich von Zeugen hoch gehoben werden konnte, um mich zu befreien. Dabei kamen die Feuerwehr und die Sanitäter. Ich wurde dann sofort vom Notarzt aus dem DRK bis zum Krankenhaus behandelt. Das 5. Polizeirevier (v. Biebrich) hatte die Ermittlung übernommen.

Insgeheim dachte ich, daß meine Stunde gekommen war, da ich lang keine Luft mehr kriegte, bis ich herausgezogen wurde. Demnach ist der Radweg auch nicht auf dem Bürgersteig sicher. Nach späterer Umsicht der Unfallstelle stellte ich fest, daß ein Warnschild auf Radler nur am Eingang der Firma steht, aber überhaupt nicht an der Ausfahrt. Dabei ist es für Autofahrer schwer, aus einer schmalen Ausfahrt vorauszuschauen, wer aus der rechten Seite vorbei fahren würde, zumal die Sicht noch vom Busch und darüber von einem riesigen Plakat verdeckt ist.

Das Auto wurde von der Polizei beschlagnahmt. Das Vorderrad meines Fahrrads wurde schwer beschädigt. Der Lenker ist lediglich senkrecht gebogen. Meine zerschnitten Kleidungen mit Schuhen und Fahrradhelm wurden von der Polizei an der Klinik für das Gutachten abgeholt. Nach meiner Entlassung konnte ich meinen intakten Rucksack im Polizeirevier abholen. Dabei merkte ich mir, daß die Kekse für die Kinder fehlten. Alle Getränkeflaschen waren aber noch da… 😉

Später wurden noch weitere Frakturen festgestellt, am Brustbein und am Becken.

Bilder vom 03.10.17: am Tag des Unfalls (vor der OP)

Bilder vom 09.10.17  (nach der OP)

Bilder vom 10.10.17:  am Tag der Entlassung aus der Klinik

Erst nach 4 Wochen konnte ich mich endlich wieder rasieren, um wieder jung auszusehen, allerdings wie alle Kinder mich bereits kennen, die ich häufig betreue.  Krankengymnastik mache ich aber lieber selber, indem ich meinen Arm häufig jeden Tag schonend ohne Gewalt bewege, wie ich mir bereits mit dem anderen Erfahrung gemacht hatte.

 

 

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Trampolin

 

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„Trampoline voor thuisgebruik“ by Mathew IngramFlickr  (CC BY 2.00)

Springen auf Trampolin ist immer für Kinder beliebt, sobald ihnen ein Gerät zur Verfügung gestellt wird. Auch auf Spielplätzen sind Anlagen dieser Art ihnen zugänglich. Ungefährlich ist dies aber keineswegs.

Selbst bringe ich gelegentlich mein Trampolin zum Spielplatz meiner Nachbarschaft mit, allerdings eigenverantwortlich auf der Wiese nur für die mir bereits anvertrauten Kinder, sofern ich selber weiß, worauf es besonders zu achten ist.

Allgemein halte ich zwei Faustregeln für die Sicherheit der Kinder beim Springen auf Trampolinen, auch ohne Netz, fest.

1. Regel: nie Kinder allein ohne Aufsicht springen lassen, wie es gleichfalls beim Schwimmen gilt.

2. Regel: es darf keine Gegenstand rund um geben, die Kinder beim Fallen verletzten können.

Unter anderem Wort ist ein Trampolin ohne Netz nur unter Aufsicht und nur auf freie sanfte Fläche zu stellen.

Darüber hinaus sollten keine Kinder unter 5 Jahren da springen, es sei denn sie werden behutsam unterstützt. Nur gleichaltrige Kinder können gemeinsam springen, d.h. mit derselben Körpergröße bzw. beim gleichem Gewicht. Unter meiner Aufsicht lasse ich aber nur ein einzelnes Kind springen, um auf Nummer sicher zu gehen, damit es nicht versehentlich zu Zusammenstößen kommen. Selbstverständlich steht das Trampolin dann entweder auf der Wiese oder auf dem Sand frei von Steinen und Stöcken etc.

Dabei soll das Kind zunächst nur langsam springen, um die Selbstbeherrschung zu gelangen. Kinder unter 6 Jahren können eben noch nicht beherrschen!

Am Rande wäre das Tragen eines Helmes in der Wohnung wegen der Decke ein guter Rat, aber auch warum nicht im Freien, vor allem für Kinder, die noch nicht geübt sind.

Unfälle sind häufig von Brüchen, Prellungen und Bandrissen begleitet. Für Kinder unter 5 Jahren noch im Wachstum könnten Probleme mit der Wirbelsäule auftreten. Damit wird der Spaß schon zu Ende mit Ärger für den Besitzer des Trampolins oder für die Aufsichtsperson, wenn diese Regeln nicht befolgt werden.

Ärgerlich war es schon während meiner ehrenamtlichen Tätigkeit in der Betreuung der Flüchtlingskinder in Hessischen Erstaufnahmeeinrichtungen von ASB und DRK. Zwei Fälle sind beispielhaft besonders zu verzeichnen.

Fall 1: Im Jahren 2015 in der Notunterkunft von ASB sprangen Kinder ohne Aufsicht und ohne Schutz auf ein Trampolin, dessen Umgebung gar nicht frei war.

Der Sicherheitsdienst war zwar rund um die Uhr immer anwesend aber war nicht von der Gefahr bewußt, die ich beim Feierabend gleich erkannte. Das Trampolin, welches die Kinder von irgendwo verschleppten, stand eben auf Platten aus Beton direkt neben einem Sandkasten mit eckigen Rändern. Ich sorgte auf der Stelle dafür, das Trampolin eher im Kasten auf dem Sand stellen zu lassen.

Erst am nächsten Tag bereits erkrankt wegen einer winterlichen Erkältung kehrte ich besorgt sehr früh morgens zurück zum Lager. Es war Samstag, an dem ich keinen Dienst hatte, um die Leitung der Notstation vor solch einer Gefahr zu warnen, denn das Aufstellen des Trampolins im Sandkasten am Vorabend war noch falsch, wobei Kinder ja nach zu hohen Sprüngen immer noch daneben fallen könnten, entweder auf den Rand des Kastens oder sonst jenseits davon auf die harten Platten vom Boden. Das Gerät wurde sofort verbannt.

Ich bekam danach für eine Woche eine Kehlkopf Entzündung. Später entdeckte ich das Trampolin wieder, das einfach unbenutzt im Lager vom Spielzimmer abgelegt wurde.

Fall 2: Im Jahren 2016 in der Notunterkunft von DRK war ein Trampolin von einer Mitarbeiterin, die sich angeblich als Kindererzieherin vorstellte, einfach ohne Aufsicht in einem Nebenraum vom Kindergarten für die Kinder aufgestellt, noch neben der Wand oder sonst im anderen engen Raum mit Stühlen in der Umgebung.

Nach meiner raschen Meldung bei der Leitung der HEAE wurde das Trampolin verbannt. Das Benutzen wurde auch verboten, da keiner meines Wissens damit erfahren war, um Gefahren entsprechend vorzubeugen. Ich konnte zwar als ehrenamtliche Mitarbeiter nichts vorschreiben, so daß ich nur noch eigenverantwortlich meine Kindergruppe weit von solcher Gefahr unter anderen mehr betreute. Ich machte aber wenigstens die Leitung darauf aufmerksam, die berechtigt ist, entsprechende Gegenmaßnahmen zu treffen.

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Rainbow Loom

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Rainbow Loom ist seit 2011 ein kleiner Webstuhl aus Kunststoff, mit dem bunte Gummibänder zu Anhängern, Halsketten, Armbändern und Ringen verbunden werden. Bis 2014 wurden schon drei Millionen Sätze davon verkauft. Erst seit jenem Jahr verbreitet sich der Rainbow Loom auch in Deutschland rasant in Kinderzimmern und in Schulhöfen.

rainbow-loom-header by Carrie A. – flickr – ( CC BY 2.0 )

In der Tat waren die von mir betreuten Kinder von Flüchtlingen in der Notunterkunft des DRK, denen ich gerne Loom-Gummis besorgte, davon begeistert. Gar ein Junge war so besessen, daß ich es schwer hatte, ihn davon abzuhalten, damit andere Kinder auch daran teilnehmen können. Auch am Spielplatz waren Kinder unwiderstehlich angezogen dabei.

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The Rainbow Loom bracelet that my son brought home today. A girl gave it to him. by AngryJulieMondayFlickr CC BY 2.0 )

Die Armbänder werden auch Loop (Schleife) genannt.

Der Entwickler Cheong Choon Ng ist ein chinesisch stämmiger Einwanderer aus Malaysia, der im Jahr 1991 in die Vereinigten Staaten kam, um Ingenieur im Maschinenbau zu werden.

Im Jahr 2010 beobachtete er, wie seine Töchter aus Gummibändern Schmuckgegenstände herstellten. Dabei kam ihm die Idee, dazu einen Spielzeugwebstuhl zu bauen, als Twistz Bandz genannt, so daß sein Werkzeug aus einer Holzplatte, Reißzwecken und hakenförmigen Zahnarztsonden bestand.

Im Handel beinhalten Sätze das Steckbrett (Loomboard), den Rainbow Loom Hook, Kunststoffclips und mehr als 600 kleine Gummibänder verschiedener Farbe. Kinder führen aber auch gerne mithilfe ihrer eigenen Finger aus.

BildQuelle : by SuperbassEigenes Werk ( CC-BY-SA 4.0 )

Den Berichten zufolge aus der Medien sind Unfälle zu ve-rzeichnen, worauf es jedoch zu achten wäre. Beispielweise wurde die Sehfähigkeit eines Jungen auf einem Auge zerstört, nachdem ihn ein Loom-Gummi dort getroffen habe. Ein anderes Kind habe sich die Gummis über Nacht um die Finger gewickelt, die daraufhin beinahe abgestorben wären.

Selbst ohne davon gehört zu haben, sorgte ich schon dafür, daß die von mir betreuten Kinder nicht einfach so nach Hause mit festen Gummis um einen Finger oder das Ohr wieder weggehen. Schwierig wurde es, als Junge schon in meiner Kindergruppe damit anfingen, aus Spaß diese Gummis als Geschoße zu verwenden.

Gummis, die nicht wieder verwertbar sind, könnten aber die Umwelt belasten. Darüber hinaus, besteht die Gefahr, daß Kleinkinder die Gummis verschlucken und daran ersticken. Es sei außerdem darauf hingewiesen, daß Gummis von Nachahmerprodukten Giftstoffe enthalten können. Neugierige Kinder ab 5 Jahren sollten jedoch nur unter Aufsicht lernen dürfen. Kinder unter 3 Jahren sind jedenfalls fern zu halten.

 

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An american crime